Während der Wanderung zu ihren Laichgewässern sind viele Amphibien und Reptilien besonders gefährdet. Wenn Kröte, Frosch oder Molch Straßen überqueren müssen, steigt das Risiko für die ganze Population. Ein mobiler Amphibienschutzzaun, umgangssprachlich auch Krötenzaun genannt, wird gezielt für diese saisonale Phase aufgestellt und nach Abschluss der Wanderung wieder entfernt. So entsteht eine Schutzbarriere auf Zeit, die flexibel an örtliche Gegebenheiten angepasst werden kann und zugleich den Schutz von Amphibien und Reptilien sicherstellt.
Ein Amphibienschutzzaun besteht aus einer freitragenden Konstruktion mit feuerverzinkten Haltepfosten und einer blickdichten Folie oder einem luftdurchlässigen Gewebe. Entscheidend ist der 45°oben abgewinkelte Überkletterschutz, der verhindert, dass Tiere die Barriere überwinden. Je nach System kann die Folie lose auf der Geländeoberkante aufliegen oder eingegraben werden. Alternativ sorgen eigens von Maibach entwickelte Niederhalter (für Amphibienschutzzäune) dafür, dass der Bodenumschlag des Amphibienschutzzauns dicht am Erdreich anliegt. Der Niederhalter wird einfach ins Erdreich geschlagen und auf die Lauffläche gedrückt. .
Die Konstruktion wird in 2 Meter Abständen mit stabilen Stahl-Haltepfosten befestigt. Seitliche Abspannungen mit Seil und Heringen erhöhen die Standsicherheit. So bleibt der Zaun auch bei Wind formstabil
MAIBACH bietet zwei Ausführungen an. Die robuste Variante für Amphibien- und Reptilienschutz basiert auf einer beschichteten Gewebefolie (Gewicht ca. 550 g/m²) mit Trägergewebe aus Polyestergarn und PVC-Beschichtung. Diese Plane aus beschichtetem Material ist reißfest, blickdicht und erfüllt die technischen Kriterien der M AQ 2022. Es sind verschiedene Folien für Zaunhöhen bis 80 cm erhältlich. Die lange Lebensdauer wird durch hohe UV-Beständigkeit und Witterungsbeständigkeit gewährleistet. Das Material verhindert ein Durchwachsen der Vegetation und verhindert die Blendung durch Scheinwerferlicht. Doppelstab-Haltepfosten aus feuerverzinktem Stahl mit speziellem Klemmkeil halten die Folie zuverlässig. Optional sind Niederhalter erhältlich, die alternativ zum Eingraben verwendet werden können.
Die leichte Ausführung für Amphibienschutz besteht aus strapazierfähigem Kunststoffgewebe aus Polyester und Polypropylengarn. Dieses Gewebe ist UV-beständig und freibewitterungsbeständig.. Das Kunststoffgewebe kann auf der Laufstraße mit Erdreich angefüllt oder mit Niederhaltern auf dem Boden fixiert werden.
Beide Varianten sind freistehend mit feuerverzinkten Stahlpfosten oder aber zur Befestigung an bestehende Zäune mittels Ösen (bei robust) und Drahtseil erhältlich
MAIBACH bietet zwei Ausführungen an. Die robuste Variante für Amphibien- und Reptilienschutz basiert auf einer beschichteten Gewebefolie (Gewicht ca. 550 g/m²) mit Trägergewebe aus Polyestergarn und PVC-Beschichtung. Diese Plane aus beschichtetem Material ist reißfest, blickdicht und erfüllt die technischen Kriterien der M AQ 2022. Es sind verschiedene Folien für Zaunhöhen bis 80 cm erhältlich. Die lange Lebensdauer wird durch hohe UV-Beständigkeit und Witterungsbeständigkeit gewährleistet. Das Material verhindert ein Durchwachsen der Vegetation und verhindert die Blendung durch Scheinwerferlicht. Doppelstab-Haltepfosten aus feuerverzinktem Stahl mit speziellem Klemmkeil halten die Folie zuverlässig. Optional sind Niederhalter erhältlich, die alternativ zum Eingraben verwendet werden können.
Die leichte Ausführung für Amphibienschutz besteht aus strapazierfähigem Kunststoffgewebe aus Polyester und Polypropylengarn. Dieses Gewebe ist UV-beständig und freibewitterungsbeständig.. Das Kunststoffgewebe kann auf der Laufstraße mit Erdreich angefüllt oder mit Niederhaltern auf dem Boden fixiert werden.
Beide Varianten sind freistehend mit feuerverzinkten Stahlpfosten oder aber zur Befestigung an bestehende Zäune mittels Ösen (bei robust) und Drahtseil erhältlich
Mobile Amphibienschutzzäune kommen entlang von Straßen und Wegen zum Einsatz. Sie eignen sich besonders für kommunale Maßnahmen, Baustellen oder temporäre Führungen. Auch als Übergangslösung bis zur Realisierung stationärer Anlagen leistet der Amphibienschutzzaun einen wirkungsvollen Beitrag. Zubehör wie Holztore, vorgebohrte Fangeimer oder ein Auf- und Abrollgerät erleichtern die Anwendung. Der Lieferumfang kann je nach Bedarf angepasst oder erweitert werden.
Die Planung eines mobilen Amphibienschutzzaun sollte frühzeitig beginnen. Idealerweise starten Kommunen und Bauhöfe bereits im Spätherbst oder im frühen Winter mit der Vorbereitung, damit der Zaun rechtzeitig vor Beginn der saisonalen Wanderung einsatzbereit ist. In vielen Regionen setzt die Wanderbewegung je nach Witterung bereits im Februar ein, sodass der Amphibienschutzzaun vor den ersten milden und feuchten Nächten mit Temperaturen über 5 bis 8 °C vollständig installiert sein sollte.
Bei der Planung ist zunächst der genaue Verlauf festzulegen. Besonders relevant sind bekannte Querungsstellen entlang von Straßen, Übergänge zwischen Winterquartieren und Laichgewässern sowie Bereiche mit hoher Funddichte in den Vorjahren. Kurvenbereiche, Straßeneinmündungen, Entwässerungsrinnen und Böschungen sollten gesondert betrachtet werden, da hier häufig Durchschlupfmöglichkeiten entstehen können. Ziel ist eine lückenlose, durchgehend geführte Barriere, damit Amphibien und Reptilien wie Frosch, Kröte, Molche oder Salamander nicht auf die Fahrbahn gelangen.
Auch die Geländesituation spielt eine wichtige Rolle. Unebenheiten, Bewuchs oder weicher Untergrund müssen bei der Planung berücksichtigt werden, damit der Zaun sicher aufliegt oder eingegraben werden kann. Wichtig ist eine stabile Fixierung mit Haltepfosten, Heringen und Seilen sowie den Maibach Niederhaltern, damit der Amphibienschutzzaun dicht am Boden anliegt und keine Unterwanderung möglich ist.
Zusätzlich sollte geprüft werden, wo Fangeimer mit Entwässerungsbohrungen oder Kontrollpunkte sinnvoll positioniert werden. Diese müssen gut zugänglich sein, damit eine regelmäßige Betreuung während der Wandersaison gewährleistet ist. Eine sorgfältige Planung trägt entscheidend dazu bei, dass der Amphibien- und Reptilienschutzzaun leisten kann, was er soll, nämlich einen wirksamen und schützenden Beitrag zum Artenschutz und zum Erhalt der Population leisten.
Wenn dauerhafte Anlagen noch nicht realisiert sind, bietet ein mobiler Amphibienschutzzaun eine sofort verfügbare Lösung. Er schützt Amphibien auf dem Weg zu ihren Laichgewässern und trägt dazu bei Populationen zu erhalten. Als erfahrener Hersteller begleitet MAIBACH Kommunen, Bauherren und Planer bei Auswahl, Lieferung und Montage. So entsteht ein effektiver Schutz für Reptilien und Amphibien, der flexibel eingesetzt werden kann und den Erhalt der Artenvielfalt nachhaltig unterstützt. Kontaktieren Sie uns jetzt für weitere Informationen.
Wir setzen Drittanbieter ein, um die Funktionalität unserer Dienste zu gewährleisten und zu verbessern. Sie können auswählen, welche Drittanbieter Sie zulassen möchten und Ihre Auswahl speichern oder alle akzeptieren.