Eine Schallschutzwand unterbricht den Weg des Schalls zwischen einer Lärmquelle und den Menschen, die davor geschützt werden sollen. Absorbierende Ausführungen nehmen die Geräusche zusätzlich auf, sodass sie nicht von harten Flächen zurückgeworfen werden. Wir fertigen solche Wände seit über 30 Jahren, sowohl als Einhausung einzelner Maschinen in der Halle als auch als Wand im Freien. Unsere Elemente aus Aluminium oder Edelstahl erreichen dabei bis zu 34 dB Schalldämmung.

Drinnen soll meist eine einzelne laute Quelle vom übrigen Betrieb abgeschirmt werden, ohne dass Wartung oder Umbau erschwert werden. Ausschlaggebend ist deshalb, wie viel Abschirmung der Arbeitsplatz braucht und wie oft an die Maschine herangetreten werden muss. Daraus ergeben sich drei Möglichkeiten, die sich in Aufwand und Wirkung unterscheiden.
Muss eine Maschine rundum eingehaust werden, bieten Lärmschutzkabinen die stärkste Abschirmung. Gefertigt aus Aluminium oder Edelstahl, tragen sie sich selbst und lassen sich leicht zerlegen. Bei Ausführung mit Stahlrohrrahmen können Sie einzelne Elemente gezielt herausnehmen, etwa für Inspektionen oder einen Werkzeugwechsel. Ergänzend liefern wir Fenster, Türen und Schalldämpfer sowie Be- und Entlüftungen, damit die Kabine sich in die Abläufe einfügt.
Reicht eine teilweise Abschirmung, sind freistehende Wände aus unterschiedlichen Materialien die wirtschaftlichere Wahl. Sie gliedern eine Halle in leisere und lautere Zonen, beispielsweise in Lebensmittelbetrieben oder an Granulatbühnen. Wechselt der Einsatzort häufig, eignen sich unsere Lärmschutzmobilwände für temporären Lärmschutz. Sie sind schnell aufgestellt und werden ein- oder doppelseitig absorbierend geliefert.
Nicht immer stört der direkte Schall, oft ist es der Widerhall glatter Wände und Decken, der den Pegel in die Höhe treibt. In solchen Fällen nehmen Absorptionskassetten den Schall dort auf, wo er sonst reflektiert würde. Montiert werden sie als Verkleidung an Wand oder Decke, zum Beispiel in Waschhallen, an Tiefgarageneinfahrten oder in weitläufigen Fertigungsbereichen.
Im Außenbereich schützt die Wand vor allem Nachbarschaft und Anwohner, etwa vor dem Lärm von Kühlaggregaten, Parkplätzen oder Verkehrsflächen. Wind, Wetter und Statik stellen hier andere Ansprüche, außerdem soll sich die Wand optisch in ihre Umgebung einfügen. Für Verkehrsanlagen erfüllen unsere Außenwände die Vorgaben der ZTV-Lsw 22 und ZTV-Lsw 06, und je nach Umfeld stehen drei Ausführungen zur Wahl.
Wegen ihres geringen Flächengewichts und ihrer Witterungsbeständigkeit sind Lärmschutzwände aus Aluminium vielseitig einsetzbar. Auf Wunsch erhalten die Elemente eine Pulverbeschichtung in allen gängigen Farben der RAL-Palette. Ausgeführt werden sie reflektierend, einseitig oder doppelseitig absorbierend, passend zur Ausbreitungsrichtung des Schalls.
Wo die Wand an Wohnbebauung oder landschaftlich sensible Flächen grenzt, wirken Lärmschutzwände aus Holz deutlich zurückhaltender. Lieferbar sind sie mit beidseitiger Halbrundlattung oder mit einseitiger Halbrundlattung und rückseitiger Nut-Feder-Schalung. Wie bei Aluminium wählen Sie zwischen reflektierenden und ein- oder doppelseitig absorbierenden Elementen.
Gelegentlich soll der Blick durch die Wand an einzelnen Stellen erhalten bleiben. Dafür setzen wir Acrylelemente mit einem Rahmen aus Aluminium oder Holz zwischen die geschlossenen Felder. Solche kombinierten Lärmschutzwände verbinden Abschirmung und Durchsicht in einer Konstruktion.
Bei unseren Elementen aus Aluminium oder Edelstahl sorgt ein Schichtaufbau für die Wirkung. Außen schließt ein 1,0 bis 1,3 mm Glattblech ab, darunter dämpft eine 3,0 mm eingeklebte Entdröhnung den Körperschall. Den Kern bildet nicht brennbare Mineralwolle in 40 mm Stärke mit schwarzem Glasvlies, gefolgt von einer 1,0 bis 1,2 mm Innenverkleidung aus Lochblech. Auf diese Weise erhält das Element seine akustischen Eigenschaften: Es dämmt den Schall und absorbiert ihn zugleich auf der Seite, die der Lärmquelle zugewandt ist.

Den besten Schallschutz bietet die Schallschutzwand, deren Schalldämmmaß und Absorption zur jeweiligen Lärmquelle passen. Unsere Metallelemente erreichen je nach Ausführung zwischen 25 dB und 34 dB Schalldämmung. Ebenso wichtig sind lückenlose Anschlüsse.
Eine möglichst dicke Wand ist dabei nicht automatisch die richtige Antwort, denn Über- und Unterdimensionierung kosten gleichermaßen. Sinnvoll ist vor größeren Projekten oder in sensibler Umgebung deshalb ein schalltechnisches Gutachten, das die nötige Leistung bestimmt.
Eine Schallschutzwand mindert Lärm, indem sie den direkten Schallweg zwischen Quelle und Empfänger unterbricht. Absorbierende Ausführungen nehmen den Schall zusätzlich auf und verhindern störende Reflexionen. Wie stark die Minderung ausfällt, hängt von der Lärmquelle, ihrer Frequenz und dem Schalldämmmaß ab.
Spürbar wird die Wirkung dort, wo Menschen arbeiten oder wohnen: am Arbeitsplatz neben der Maschine ebenso wie im Haus hinter dem Betriebsgelände. Ob reflektierende, einseitig oder doppelseitig absorbierende Elemente sinnvoll sind, entscheidet die Schallausbreitung vor Ort.
Schallschutzwand und Lärmschutzwand bezeichnen in der Praxis dieselbe Konstruktion, die Begriffe werden weitgehend gleichbedeutend verwendet. Technisch entscheiden in beiden Fällen Schalldämmmaß, Absorption und ein lückenloser Aufbau über die Wirkung. Alle Bauformen für innen und außen zeigen wir Ihnen bei unseren Lärmschutzsystemen.
Bei Außenwänden beeinflusst die Unterkonstruktion die Kosten stärker, als viele erwarten. Da unsere Systeme Stützenabstände bis 5,0 Meter erlauben, kommen Sie mit weniger Fundamenten und Stützen aus. Auf Wunsch übernehmen wir die gesamte Leistung von der Statik über Material und Beschichtung bis zur Montage vor Ort. Wer eigene Montagekapazität hat, bezieht die Elemente stattdessen einzeln.
Gleich ob Einhausung in der Halle oder Wand an der Grundstücksgrenze, wirksam wird Schallschutz erst, wenn Bauform, Material und Schalldämmmaß zur Lärmquelle passen. Wir beraten Sie bei der Auswahl und erstellen Ihnen ein Angebot, auf Wunsch einschließlich Statik und Montage.

Bei der Planung geht es häufig um Dämmung, Material und spätere Änderungen. Die Antworten auf diese Punkte haben wir hier kurz für Sie gebündelt.
In unseren Metallelementen nimmt eine Kernschicht aus nicht brennbarer Mineralwolle den Schall auf. Sie ist 40 mm dick, trägt sichtseitig ein schwarzes Glasvlies und liegt hinter einer gelochten Verkleidung.
Bei den Materialien kommt es auf den Einsatzort an: In der Halle reicht für übliche Industrieanforderungen Aluminium, in Lebensmittelbetrieben ist Edelstahl gefragt. Im Freien sprechen Wetterfestigkeit und große Farbauswahl für Aluminium, während Holz sich besser in grüne Umgebungen einfügt.
Ja, da unsere Lärmschutzkabinen selbsttragend gebaut und leicht zu zerlegen sind. So können Sie Elemente herausnehmen, ohne die Stabilität zu gefährden, wenn die Maschine umgebaut, ein Zugang ergänzt oder die Kabine vergrößert werden soll.
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